Ein besonderer Tag im FabLab und AIS-Lab: Kita-Besuch an der Hochschule Rhein-Waal
Bildlizenz: CC BY-SA 4.0 ZAT-Team. Die Bilder sind honorarfrei unter Nennung des Bildnachweises verwendbar.
Ein besonderer Tag im FabLab und AIS-Lab: Kita-Besuch an der Hochschule Rhein-Waal
Ein aufregender Tag bei uns an der Hochschule Rhein-Waal Kamp-Lintfort: Gleich zwei Kindergartengruppen verwandelten unsere Labore in einen Ort voller Staunen, Lachen und wertvoller Erkenntnisse. Organisiert und geplant wurde der besondere Tag von unserem ZAT Rhein-Ruhr Projektteam an der HSRW, mit dem Ziel Forschung nah an die Menschen zu bringen. Beide Kita-Gruppen testeten dabei Systeme, die im Rahmen der Forschungsprojekte ZAT und TransREGint (weitere Informationen: transform-hsrw.org) entstanden sind – mit einer zentralen Frage im Mittelpunkt: Wie müssen diese Systeme angepasst werden, damit auch jüngere Kinder sie intuitiv nutzen können?
Kita Bunte Welt: Vom 3D-Druck bis zum Systemtest
Den Vormittag eröffnete die Kita Bunte Welt und brachte damit etwas in unsere Labore, was man hier eher selten hört: Kinderstimmen. Die Vorschulkinder erlebten mit Peter Selders im FabLab hautnah, wie ihr selbst entworfenes Maskottchen mit modernster Technik realisiert wird, im 3D-Druckverfahren und per Lasergravur auf Holzscheiben. Als ganz persönliches Andenken nahm jedes Kind einen individuellen Holz-Schlüsselanhänger mit nach Hause.
Im AIS-Lab nahm Kyra Kannen (ZAT Rhein-Ruhr) die Kinder mit auf eine Entdeckungsreise durch unsere Forschungstechnologie. Die Kinder testeten unter anderem AMICA, einen Chatbot der ursprünglich für den Schulkontext entwickelt wurde, sowie Tangents, ein System bei dem Kinder mithilfe von Spielobjekten eigene Geschichten erschaffen können. Die Begeisterung der Kinder war deutlich spürbar und lieferte uns gleichzeitig wertvolle Eindrücke darüber, wie unsere Systeme auf jüngere Nutzerinnen und Nutzer wirken.
Kita Tausendfüßler: Ausprobieren, Rätseln und Schatzsuche
Am Nachmittag begrüßten wir die Kita Tausendfüßler, die ebenfalls verschiedene Systeme aus unseren Forschungsprojekten unter die Lupe nahmen. Das absolute Highlight war eine Schnitzeljagd über den Campus, mit kniffligen Rätseln und einem echten Schatz am Ende. Hinter dem Spaß steckte jedoch auch Methode: Da Pedro Ribeiro (TransREGint) aktuell ein digitales Tool zur Erstellung von Schnitzeljagden entwickelt, beobachteten wir gezielt, wie Kinder dieser Altersgruppe auf das Format reagieren und welche Anforderungen sich daraus für die Benutzeroberfläche ergeben, sowohl für die Kinder selbst als auch für Erzieherinnen und Erzieher.
Der Tag lieferte dabei konkrete Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Systeme. So zeigte sich beispielsweise, dass das eingesetzte Sprachmodell Schwierigkeiten hatte, die Kinder zuverlässig zu verstehen, selbst wenn diese deutlich und laut gesprochen haben. Dies verdeutlicht, dass bestehende Spracherkennungssysteme oft nicht auf die besonderen Eigenschaften von Kinderstimmen ausgerichtet sind und hier noch erheblicher Anpassungsbedarf besteht.
Beide Besuche haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die direkte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Anwendungsfeld ist. Die Kinder erlebten Technik und Forschung auf spielerische Weise, während wir wertvolles Feedback aus erster Hand erhielten. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte!
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