Konferenzteilnahme des ZAT-Teams am ComputationWorld 2026 Congress in Lissabon

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Konferenzteilnahme am ComputationWorld 2026 Congress in Lissabon

Ende April 2026 war das ZAT Rhein-Ruhr mit drei Beiträgen beim internationalen ComputationWorld 2026 Congress vertreten, der vom 19. bis 23. April in Lissabon, Portugal, stattfand. Der Kongress vereint mehrere thematische Tracks unter einem Dach, darunter Cloud Computing, Cybersecurity und das für das ZAT besonders relevante Subtopic COGNITIVE 2026, das sich mit kognitiven Systemen, assistiver Technologie und menschzentrierter KI befasst.

Unsere Beiträge

Prof. Dr. Thomas Nitsche (Hochschule Niederrhein) präsentierte eine Referenzarchitektur für pro-adaptive kognitive Assistenztechnologien, die einen strukturierten Rahmen für die Entwicklung anpassungsfähiger Assistenzsysteme bietet.

Dr. André Frank Krause (Hochschule Rhein-Waal) stellte Amica vor, einen multimodal ausgelegten Konversationsassistenten, der Schulkinder mit geistiger Behinderung beim Lernen und in der Kommunikation unterstützt. Das System setzt auf barrierefreie Interaktion und ist konsequent auf die Bedürfnisse seiner Zielgruppe ausgerichtet.

Dr. Kyra Kannen (Hochschule Rhein-Waal) präsentierte ihre Arbeit zur individualisierten Leseunterstützung für Menschen mit ADHS. Im Mittelpunkt steht die nutzerzentrierte Entwicklung eines adaptiven, Eye-Tracking-basierten Lese-Assistenzsystems, das Lernenden mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung gezielt helfen soll.

Best Paper Award

Das Paper “AMICA: Accessible Multimodal Interaction Conversational Assistant for School Children with Intellectual Disabilities” pdf wurde mit einem Best Paper Award ausgezeichnet.

Lissabon – mehr als nur Kulisse

Neben dem wissenschaftlichen Programm bot Lissabon selbst reichlich Gelegenheit zum Entdecken. Die Stadt empfing die Konferenzteilnehmenden mit strahlendem Frühlingswetter und Temperaturen, die den Aufenthalt auch abseits der Konferenzräume zu einem echten Erlebnis machten. Auch kulinarisch hat Lissabon viel zu bieten: Frischer Fisch, Pastéis de Nata und die herzhafte portugiesische Küche sorgten dafür, dass die Pausen zwischen den Sessions in vollen Zügen genossen wurden. Die Kombination aus inspirierenden Fachgesprächen tagsüber und der lebendigen Restaurantszene am Abend machte den Aufenthalt für alle Beteiligten unvergesslich.

Die Beiträge des ZAT Rhein-Ruhr verdeutlichen einmal mehr die inhaltliche Breite und Tiefe, mit der wir das Thema assistive Technologie in Forschung und Entwicklung vorantreiben: von konkreten Anwendungen für spezifische Zielgruppen bis hin zu übergreifenden Architekturkonzepten. Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit, unsere Arbeit auf internationalem Parkett zu präsentieren.

Impressionen

best paper award für das AMICA paper